Nordstadt-Gemeinde Wolfsburg

Taufe

Infobrief  
Liebe Eltern,

herzlichen Glückwunsch zur Geburt Ihres Kindes!
Ein Kind zu bekommen und aufwachsen zu sehen, gehört zu den bewegendsten Erfahrungen, die es im Leben gibt.
In der Taufe vertrauen wir unsere Freude über das neue Leben, aber auch unsere Ängste und Zweifel Gott an. Das Wort „taufen“ stammt ursprünglich von dem Adjektiv „tief“ ab. Es heißt im wörtlichen Sinne also neben „ein- oder untertauchen“ auch „tief werden“. Das ist eine  schöne Bezeichnung dafür, was das Geschenk der Liebe Gottes bedeutet.

Sie möchten Ihr Kind in unserer Kirchengemeinde taufen lassen?
Darüber freuen wir uns!

Hier haben wir für Sie einige Informationen zusammengestellt:

WARUM taufen?
Die Taufe ist das sichtbare Zeichen der Verbundenheit mit Gott. Sie ist weniger als einmalige Handlung zu betrachten, sondern als der Beginn eines christlichen Lebensweges: Die Taufe bedeutet die Aufnahme in die christliche Kirche und in die Gemeinde vor Ort. Wir freuen uns, dieses besondere Fest mit Ihnen zu feiern!

WANN können Sie Ihr Kind taufen lassen?
In einem Hauptgottesdienst der St. Marien-Kirche können Sie an jedem 4. Sonntag im  Monat um 10 Uhr Ihr Kind taufen lassen.

An jedem 1. Samstag im Monat um 10 Uhr bieten wir in der St. Marien-Kirche einen Taufgottesdienst an.

Am 2. Sonntag im Juni feiern wir OPEN AIR ein Tauffest im Paradiesgarten hinter der St. Marien-Kirche mit Kinderchor und Posaunenchor unter freiem Himmel.














KOSTET die Taufe etwas?
Nein, Ihnen entstehen keine Kosten. Die Kosten für den Taufgottesdienst (Küster-, Reinigungs-  und Organistengebühren) werden von der Kirchengemeinde getragen.
Eine Taufkerze erhalten Sie von unserer Kirchengemeinde als Geschenk.
Für unseren „Taufbaum“ freuen wir uns über ein Foto Ihres Kindes, nach einem Jahr werden Sie zu einem Tauffest mit Tauferinnerung in den Paradiesgarten  eingeladen, in dem die Kinder noch einmal gesegnet werden können und ihr Foto mit nach Hause nehmen dürfen.


WAS benötigen wir für die Taufe von Ihnen?
Wir benötigen eine Kopie der Geburtsurkunde, einen biblischen Taufspruch, eine Anmeldung zur Taufe (s. download) sowie die Patenscheine Ihrer Paten, die diese bei ihrer Heimatgemeinde erhalten.
Patinnen und Paten sollen konfirmierte Mitglieder der evangelischen Kirche sein. Auch Angehörige einer anderen christlichen Kirche können vom Konfirmationsalter an Patin oder Pate werden.

14 Tage vor der Taufe Ihres Kindes möchten wir mit Ihnen einen Termin für das Taufgespräch verabreden, um mit Ihnen all` Ihre Fragen und Wünsche für die Taufe Ihres Kindes zu besprechen.

WO finden wir einen biblischen Taufspruch?

Die hier aufgeführten Texte sind nur eine kleine Auswahl von möglichen Taufsprüchen. Schauen Sie sich die Taufsprüche in Ruhe an und entscheiden Sie gemeinsam, welchen Taufspruch Sie sich für Ihr Kind wünschen. Oder Sie schauen im Internet nach unter www.taufspruch.de. Dort finden Sie noch weitere Vorschläge.

1. Gott spricht: Ich will dich nicht verlassen noch von dir weichen. Sei getrost und unverzagt. (Jos 1, 5)
2. Die den Herrn liebhaben, sollen sein, wie die Sonne aufgeht in ihrer Pracht. (Richter 5,31)
3. Ein Mensch sieht, was vor Augen ist; der Herr aber sieht das Herz an. (1. Samuel 16, 7)
4. Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln. (Psalm 23, 1)
5. Bei dir ist die Quelle des Lebens, und in deinem Lichte sehen wir das Licht. (Psalm 36,10)
6. Sende dein Licht und deine Wahrheit, dass sie mich leiten. (Psalm 43,3)

WO bekommen wir weitere Informationen oder können unsere Taufe anmelden?
Bitte wenden Sie sich bei Fragen gerne an uns unter 05361-612 62.
Unser Gemeindebüro ist dienstags bis freitags vormittags für Sie geöffnet.

Nun wünschen wir Ihnen viel Vorfreude auf den Tauftag Ihres Kindes und verbleiben
mit herzlichen Grüßen,

Ihr Pastorenteam
Uta Heine und Ulrich Probst

Konfirmation und Konfirmandenunterricht













Der Konfirmandenunterricht ist ein Angebot der evangelischen-lutherischen Kirchen für Mädchen und Jungen aller Schularten. Während der Konfirmandenzeit wirst du auf die Konfirmation vorbereitet und nach zwei Jahren konfirmiert. Auch wenn du nicht getauft bist oder noch nicht sicher bist, ob du konfirmiert werden möchtest, kannst du am Konfirmandenunterricht teilnehmen.

Der Konfirmandenunterricht begleitet dich ein Stück auf deinem Lebensweg, bietet dir Orientierung und bringt dir die biblische Botschaft und die christliche Tradition nahe. Der Glaube an Gott ist hat Menschen auf ihrem Lebensweg neuen Mut, Kraft und Hoffnung gegeben. Jeder wird im Konfirmandenunterricht mit seinen Fragen ernst genommen. Im Konfirmandenunterricht wird gemeinsam gelernt, gespielt, gelacht, gefeiert und gekocht. Auch Fahrten, Aktionen und Übernachtungen mit Filmnächten gehören dazu!

In unserer Nordstadtgemeinde gibt es 2 Konfirmandenmodelle, die jährlich abwechselnd angeboten werden:

Modell 1 bietet einen14tägigen 90minütigen Unterricht nach dem Schulunterricht an,

Modell 2 bietet alle 4-6 Wochen Projekttage an Samstag Vormittagen an und wird von Teamern begleitet.

Nähere Informationen erhalten Sie in unserem Gemeindebüro unter 05361-612 62.

Weitere Infos
Modell 1

Modell 2


Trauung


Infobrief


Liebes Brautpaar!

Sie haben sich entschieden, zu heiraten, Ihren weiteren Lebensweg gemeinsam zu gehen und unter Gottes Segen zu stellen. Herzlichen Glückwunsch!

Um Sie bei der Vorbereitung auf Ihre Trauung zu unterstützen, haben wir  einige Informationen zusammengestellt, die Ihnen helfen mögen:

 

WAS ist eine Trauung?

Die Kirchliche Trauung ist ein Gottesdienst anlässlich der Eheschließung. Nach christlichem Eheverständnis bedeutet Ihr „Ja, mit Gottes Hilfe“ ein Ja zu einem Lebensweg in Liebe, Treue, Vergebungsbereitschaft und Zusammenhalt in guten wie in schweren Zeiten. Dieses Ja wird unter den Segen Gottes gestellt, den Sie unter Handauflegung empfangen.

 

WO soll die Trauung stattfinden?

Grundsätzlich steht Ihnen die Kirche Ihrer Kirchengemeinde zur Verfügung. Viele Pastoren und Pastorinnen sind aber auch bereit, in eine von lhnen ausgesuchte Kirche oder Kapelle zu

kommen. Besprechen Sie Ihre Wünsche mit Ihrem Partner. Die Kirche St. Marien mit ihrer mehr als 600jährigen Geschichte ist besonders beliebt wegen ihres schön gestalteten Innenraums und der schönen Lage innerhalb des Schlossensembles. Viele Paare kommen daher nicht nur aus unserer Gemeinde, sondern aus dem gesamten Wolfsburger Stadtgebiet und darüber hinaus. Wenn Sie daran interessiert sind, in unserer Kirche zu heiraten, wenden Sie sich gerne an uns.

  

Sind Trauung bei UNTERSCHIEDLIUCHEN KONFESSIONEN möglich?

Ja! Für uns als Evangelische macht es vom Ablauf der Trauung her keinen Unterschied, wenn ein Partner evangelisch und der oder die andere katholischer Konfession ist. Es ist auch eine Beteiligung beider Kirchen an der Trauung möglich. Es ist auch eine Trauung zwischen einem Gemeindemitglied und einem Partner möglich, der keiner Kirche (mehr) angehört. Es kann sein, dass sich dadurch der Ablauf der Trauung verändert.

 

TRAUUNG UND TAUFE zusammen in einem Gottesdienst

In Ihrem Traugottesdienst kann, wenn Sie es wünschen, auch die Taufe Ihres Kindes stattfinden. Den genauen Ablauf besprechen Sie bitte mit Ihrem Pastor oder Ihrer Pastorin.

 

VORSCHLAG FÜR DEN ABLAUF EINES TRAUGOTTESDIENSTES

Orgelvorspiel mit Einzug des Paares

Begrüßung

Lied/Musik

Gebet + biblische Lesung

Musik/Lied der Gemeinde

Predigt mit Auslegung des Trauspruchs

Musik/Lied der Gemeinde

Trauhandlung: Schriftwort zur Ehe + Traufrage + Ringwechsel + Segnung

Musik/Lied der Gemeinde

Kollektenankündigung

Fürbittengebet + Vaterunser

Segen

Orgelnachspiel mit Auszug des Paares

 

ERFAHRUNGEN:

 „Das war schon bewegend und wahnsinnig aufregend. Dies in der Kirche nach vorn zum Altar gehen – das war Wahnsinn. Ich glaub, wenn mich jemand angesprochen hätte, ich hätte nichts mehr sagen können...“

 

„Es war eben ein besonderer Rahmen, - es fängt mit dem

Glockenläuten an – und wie die Kirche geschmückt war

mit den Blumen und Kerzen, das sieht festlich aus. Es war

auf jeden Fall etwas ganz Besonderes, was wir mit

Sicherheit nie vergessen werde. ... Als erstes habe ich

meinen Mann gesehen, wie er da mit Rosen gestanden

hat und wie er aufgeregt war und gezittert hat.“

 

„Ich fühlte mich erst verheiratet,

als ich aus der Kirche kam.“

 







INFORMATIONEN:

1. Bitte vereinbaren Sie den Termin für Ihre Trauung mit unserem Gemeindebüro unter 05361-612 62) und lassen uns eine Anmeldung (s. Download oder ebenfalls im Gemeindebüro unter 05361-61262 erhältlich) zukommen.

 

2. In einem Traugespräch möchten wir Ihre Fragen klären und Ihre Wünsche  für die Trauung besprechen.

 

2. Suchen Sie sich bitte einen Trauspruch aus. Trausprüche finden Sie unter www.trauspruch.de. Schauen Sie sich die Trausprüche in Ruhe an und entscheiden Sie gemeinsam, welchen Trauspruch Sie sich wünschen.

 

3. Welche Musik möchten Sie in Ihrer Trauung? Meistens begleitet Orgelmusik einen Traugottesdienst. Gerne können Sie eine/n Sänger/in oder andere Musiker für Ihre Trauung engagieren. Bitte suchen Sie daneben auch Lieder aus, die die Festgemeinde anlässlich Ihrer Trauung singen soll.

 

5. Bitte lassen Sie uns nach der standesamtlichen Trauung Ihre Bescheinigung über die Eheschließung für religiöse Zwecke zukommen, sie verbleibt bei uns.

 

6. Vor der Kirche ist das Blumenstreuen möglich, in der Kirche wegen des empfindlichen Teppichs nicht.

 

7. Eine Stunde vor Beginn der Trauung wird die Kirche für Angehörige und Trauzeugen geöffnet, um ggf. festlich geschmückt zu werden. Für den Blumenschmuck auf dem Altar sorgt das Brautpaar. Die Blumen blieben am darauf folgenden Sonntag für den Gottesdienst stehen und erinnern die Gemeinde daran, dass Sie beide getraut wurden. Raumschmuck oder Dekoration bitten wir gleich nach der Trauung zu entfernen. Vielen Dank.

 

8. Wenn Sie zu unserer Nordstadt-Kirchengemeinde gehören, werden die Kosten für den Traugottesdienst (Küster-, Reinigungs- und Organistengebühren) von der Kirchengemeinde getragen.

Ihnen entstehen also keine Ausgaben, es sei denn, Sie haben bei der musikalischen Gestaltung besondere Wünsche. Diese bitten wir Sie dann mit uns abzusprechen.

Gehören Sie nicht zu einer Kirchengemeinde des ev.-luth. Kirchenkreises Wolfsburg-Wittingen, betragen die Kosten für die Nutzung und Reinigung der Kirche sowie für Organist/in und Küsterdienst 170 €.

 

9. Gerne hält man solch einen Tag auf einem Foto bzw. Film fest. Ein guter Platz für das diskrete Fotografieren oder Filmen ist vorne links neben dem Altar. Dort stellen wir gerne einen Stuhl für den Fotografen bereit.

 

10. Im Gottesdienst am Sonntag nach Ihrer Trauung beten wir für Sie in der Fürbitte. Auch zu diesem Gottesdienst sind Sie herzlich eingeladen!

 

Weitere allgemeinde Informationen zur Trauung finden Sie unter https://www.landeskirche-hannovers.de/evlka-de/wir-fuer-sie/erwachsene/partnerschaft-und-trauung/fragen-zur-trauung.

 

 

Wir freuen uns, diesen wichtigen Tag gemeinsam mit Ihnen vorbereiten und feiern zu können und wünschen Ihnen viel Vorfreude auf diesen Tag Ihrer Trauung und verbleiben mit guten Wünschen und Grüßen

 

Ihr Pastorenteam

Uta Heine und Ulrich Probst



Trauer und Tod  


Wenn ich nur dich habe
Dennoch bleibe ich stets an dir; denn du hältst mich bei meiner rechten Hand, du leitest mich nach deinem Rat und nimmst mich am Ende mit Ehren an.
Wenn ich nur dich habe, so frage ich nichts nach Himmel und Erde. Wenn mir gleich Leib und Seele verschmachtet, so bist du doch, Gott, allezeit meines Herzens Trost und mein Teil.
Psalm 73, 23-27


In der Erfahrung von Tod und Trauer begleiten wir Sie gerne und stehen mit Gespräch, Aussegnung und Trauerfeier und Trauerbegleitung gerne an Ihrer Seite.


AUSSEGNUNG
Wenn ein Mensch gestorben ist und Sie zu Hause, im Altenheim oder im Krankenhaus Abschied nehmen müssen, kommen wir gerne zum Ort des Abschieds, um für den Verstorbenen und die Trauernden eine Aussegnung zu vollziehen. Dazu möchten wir Sie ermutigen, denn es tut sehr gut, in aller Ruhe vor der Beerdigung Abschied zu nehmen. Die Aussegnung kann auch am Ort der Aufbahrung, im Bestattungsinstitut oder in der Friedhofskapelle stattfinden. Zur kurzen Andacht am noch geöffneten Sarg können Sie auch Angehörige, Freunde und Nachbarn einladen.
Bei der AUSSEGNUNG wird der verstorbene Mensch mit Worten aus der Bibel und Gebet Gott anvertraut, denn Christen glauben, dass uns „weder Tod noch Leben … noch Mächte, noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges… von der Liebe Gottes scheiden kann, „die in Christus Jesus ist …“ (Römer 8,38f ).



Die Beisetzung regeln
Im Augenblick der Trauer soll die Beisetzung geregelt werden. Das ist schwer und doch unumgänglich. Die Beisetzung gehört zu den letzten Dingen, die jemand für einen Toten, eine Tote noch tun kann – und ist zugleich eines der ersten Dinge, die ein trauernder Mensch für das eigene Überleben tut. Gerade darum liegt in den Vorbereitungen für die Beisetzung auch etwas Tröstliches. Sie soll, wenn möglich, den Wünschen des oder der Verstorbenen entsprechen. Die ortsansässigen Bestattungsunternehmen begleiten Sie gern.
CHRISTLICHE BESTATTUNG-  Ein Werk der Barmherzigkeit
Die christliche Bestattung hat einen festen Ablauf. Biblische Texte, Gebete und Lieder der christlichen Tradition helfen, angemessene Gesten und Worte zu finden, das Leben der Verstorbenen noch einmal zu würdigen, ihnen die letzte Ehre und das letzte Geleit zu geben, Abschied zu nehmen und die Angehörigen und Freunde zu trösten.
Der Erfahrung von Tod und Verlust halten wir die Hoffnung auf ewiges Leben entgegen. Nach jüdisch-christlichem Verständnis gehört die Beisetzung eines Menschen zu den „Werken der Barmherzigkeit“. Die Beisetzung des Toten und die Trauerfeier machen deutlich, dass Gott den Menschen, den Toten und den Lebenden, zugewandt bleibt. Die Verstorbenen sind bei Gott für immer gut aufgehoben. Die Trauernden beginnen mit dem Weggang vom Grab die ersten Schritte in ein anderes, von Gott begleitetes eigenes Leben.





TRAUERBEGLEITUNG
In er Zeit vor und nach der Trauerfeier stehen wir Ihnen gern mit Gesprächen und Austausch zur Verfügung.
Am Sonntag nach der Trauerfeier zünden wir zu Beginn unserer Gottesdienste eine Kerze für die/den Verstorbene/n an und beten für ihn/sie und die Trauernden.
Am letzten Sonntag im Kirchenjahr, dem Ewigkeitssonntag, verlesen wir in unseren Gottesdiensten die Namen aller in diesem Jahr Verstorbenen und zünden für sie eine Kerze an. Damit bewahren wir die Verstorbenen in unserer Erinnerung und sammeln zugleich Trost und Zuversicht für unseren weiteren Lebensweg. Zu diesen Gottesdiensten sind Sie herzlich eingeladen.