Nordstadt-Gemeinde Wolfsburg


















2017 Gottesdienst anders! -

die besondere Gottesdienstreihe in der Kulturkirche St. Marien

Anders ist die Uhrzeit: Meistens sonntags um 17 Uhr, an Werktagen oder Samstagen auch 18 Uhr.

Anders ist die Musik: Es spielen Bands, Chöre oder Solisten.

Anders ist die Gestaltung:  Mit Szenen, Aktionen oder der Beteiligung von Besucherinnen und Besuchern. Vorbereitet wird Gottesdienst anders von einem Team.

Anders sind die Zugänge: Themen aus Film, Fernsehen, Kunst, Literatur, Lyrik  werden aufgenommen und mit Glauben und Leben ins Gespräch gebracht.

Anders ist manchmal auch der Ort: Wir feiern am Osterfeuer, im Garten, Park oder ……

Dokument: 161110_Nordstadtgem... (PDF)







Sonntag, 5.11.2017 um 17.00 Uhr:

Taizégottesdienst

Du sollst Dir kein Bildnis machen, heißt es in der Bibel und doch haben wir Menschen so viel Bilder von GOTT im Kopf: der Hirte, der Richter, der Mann auf der Wolke, der Freund, das Auge, das alles sieht. Welche GOTTesbilder bewegen Sie? Geht es überhaupt ohne Bilder von GOTT? Schließlich bebildert unser Hirn ganz automatisch unsere Bewußtseinsinhalte. Bilder von GOTT fangen ihn ein, geben ihm Kontur, machen ihn vorstellbar- und führen zugleich in die Irre. Deshalb machen wir immer wieder die Erfahrung, dass ein GOTTesbild zerbricht und zerbrechen muss, weil GOTT immer anders ist. Ein Gottesdienst mit Gedichten und Texten bei Kerzenschein, mit Stille, Meditation und Liedern aus Taizé. Die Lieder aus Taizé sind kurz und einprägsam, sie werden oft wiederholt. Dieses Singen ist eine Form der Meditation. Ein Bibeltext wird gelesen. Es gibt keine Auslegung und keine Predigt. Eine Zeit der Stille gehört zu jeder Andacht: es gibt Zeit, über das Bibelwort, ein Lied oder anderes nachzudenken oder zu beten.

Sängerin: Anke Seydell

Orgel: Eva-Maria Keupp

Sonntag, 26.11.17 um 17 Uhr:

Gespräche mit dem Tod

Ein Gottesdienst am Ewigkeitssonntag über und mit dem größten Geheimnis und dem schmerzhaftesten Skandal unseres Lebens: dem Tod. Die Beschäftigung mit dem Tod macht zunächst Angst, aber sie kann auch ermöglichen, sich ein weniger mit ihm vertrauter zu machen, ja, vielleicht sogar, ihm das Bedrohliche zu nehmen. Denn der Tod hat viele positive Seiten, er kann Erlösung sein, Befreiung, Vollendung. Wie denken die Dichter darüber? Und wie denken Sie über den Tod?

Dieser Abend möchte einen Beitrag zu einer Ars Moriendi, einer Kunst des Sterbens leisten, und damit zu einer Ars Vivendi, denn die Kunst des Sterbens führt zur Lebenskunst und Lebensfreude.

Texte und Musik.

Mit Christian Biskup und Pastorin Uta Heine